buchserien schreiben, buchserien veröffentlichen, autor werden, selfpublishing

episode 1.08

Buchserien schreiben und veröffentlichen

Buch­se­ri­en schrei­ben — anstren­gend oder berei­chernd? Dar­über schei­den sich wohl die Geis­ter. In die­ser Epi­so­de erzäh­le ich dir, was ich in 2 1/2 Jah­ren eige­nen Buch­se­rie (Black Heart) gelernt habe — und vor allem: was ich heu­te anders machen würde.

Klei­ner Dis­c­lai­mer: Wäh­rend der ers­ten Staf­fel hieß “Wri­ting Dreams” noch “Autor wer­den? — Autor sein!”. Das habe ich nun geän­dert, da mir nicht nur Femi­nis­mus sehr am Her­zen liegt, son­dern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine mög­lichst sen­si­ble, gen­der­neu­tra­le Spra­che zu nutzen.

Was sind Buchserien?

  • Eine Serie unter­schei­det sich von einer Buch­rei­he inso­fern, dass die Geschich­te sich nur in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge und NICHT unab­hän­gig von­ein­an­der lesen lässt. Oft sind Seri­en in Staf­feln und Epi­so­den auf­ge­teilt, ähn­lich wie bei einer Fernsehserie.

  • Zen­tra­ler Bestand­teil von Seri­en sind übri­gens Cliff­han­ger — die braucht es, um die Leser*innen in die Epi­so­de zu zie­hen. Außer­dem haben Seri­en meist mehr als erzäh­len­de Cha­rak­te­re. Cha­rak­ter­ba­sier­tes Erzäh­len ist meist der bes­se­re Weg, statt sich auf einen Plot zu verlassen.

Meine Tipps für das Schreiben von Buchserien

  • Schreib alles mit: Cha­rak­te­ri­sie­run­gen, Wel­ten­bau, wich­ti­ge Plot­punk­te — du wirst es dir spä­ter danken.

  • Nimm pro Fol­ge nicht mehr als 3 erzäh­len­de Cha­rak­te­re, um dei­ne Leser*innen nicht zu überfordern.

  • Ent­schei­de dich für eine Län­ge der ein­zel­nen Fol­gen, die du in etwa ver­suchst, bei­zu­be­hal­ten (bei mir sind das zwi­schen 100–150 Seiten).

Meine Tipps für das Veröffentlichen von Buchserien

  • Such dir ein*e Lektor*in, die dich über die gan­ze Serie beglei­tet, immer pünkt­lich lie­fert, und ver­hand­le mit ihr einen fes­ten Preis pro Fol­ge. Ich per­sön­lich habe mit Tat­ja­na Wei­chel von www.wortfinesse.de zusam­men­ge­ar­bei­tet — wir haben pro Fol­ge 2–3 Durch­gän­ge gehabt (inklu­si­ve Kor­rek­to­rat) und sie hat mir bei den Klap­pen­tex­ten und Plot­schwie­rig­kei­ten geholfen.
  • Such dir ein Cover aus, das sich gut indi­vi­dua­li­sie­ren lässt (z.B. durch ein Aus­tau­schen der Bil­der), aber dem man trotz­dem ansieht, dass es zur glei­chen Serie gehört. Wich­tig ist, dass dar­auf Platz für Autor*innenname, Titel und Rei­hen­ti­tel ist.
  • Stell vor jede Epi­so­de ein “Was bis­her geschah”, in dem du die wich­tigs­ten Hand­lungs­strän­ge kurz und kna­ckig zusam­men­fasst. So erin­nert sich jede*r Leser*in vor­her wie­der an die Geschichte.
  • Nutz die Vor­be­stel­lungs­funk­ti­on von Ama­zon und gewöhn dir einen gleich­mä­ßi­gen Ver­öf­fent­li­chungs­rhyth­mus an, den du ohne Pro­ble­me auf­recht erhal­ten kannst (Tipp: 4 Wochen sind sehr, sehr wenig Zeit!). Jede Ver­än­de­rung in die­sem Rhyth­mus wird dich Leser*innen kos­ten. Den Link zur nächs­ten Fol­ge packst du ans Ende der aktu­el­len Epi­so­de, so dass dei­ne Leser*innen das neue E‑Book sofort vor­be­stel­len können.
  • Stell dir ein Vorableser*innen-Team zusam­men, die die Epi­so­den bereits vor der Ver­öf­fent­li­chung lesen und rela­tiv bald nach Erschei­nen eine Rezen­si­on auf Ama­zon pos­ten kön­nen. Auch gut für Rezen­sio­nen: Lovely­books, Vor­ab­le­sen, etc.
  • Bau dir einen Puf­fer auf, bevor du über­haupt ans Ver­öf­fent­li­chen denkst. So gerätst du nicht ins Rudern, wenn etwas Unvor­her­ge­se­he­nes (Krank­heit, Todes­fall in der Fami­lie, Schwan­ger­schaft, etc.) passiert.

Weiterführende Links

Mit Wri­ting Dreams möch­te ich mei­ne Wer­te auch in Sachen Mar­ke­ting ver­tre­ten. Das bedeu­tet für dich kon­kret, dass du

  • kei­ne Wer­be­an­zei­gen des Meta Kon­zerns aus­ge­spielt bekommst
  • nicht von einem Face­book Pixel getrackt wirst, wäh­rend du auf die­ser Sei­te liest
  • kei­ne Pin­te­rest Wer­be­an­zei­gen aus­ge­spielt bekommst
  • kei­ne Pin-it-Fun­k­­ti­on ent­de­cken wirst, die Daten von dir sammelt
  • kei­ne ver­kaufs­för­dern­den Pop-Ups fin­den wirst
  • dich nicht für den News­let­ter anmel­den musst, um wei­te­re Inhal­te freizuschalten

Aber das bedeu­tet auch, dass ich

  • dem Meta Kon­zern zumin­dest für den Pod­cast bald auf Wie­der­se­hen sagen möchte
  • kei­ne Pin­­te­­rest-Pin­n­­wän­­de mehr führe
  • einen Online-Shop ein­füh­ren wer­de, in dem du zu einem fai­ren Preis wei­ter­füh­ren­de Inhal­te kau­fen kannst
  • auf mei­nen News­let­ter und die Inhal­te auf die­ser Web­site ange­wie­sen bin, um mit dir zu kommunizieren

Wenn du also immer auf dem neus­ten Stand sein möch­test, abon­nie­re ger­ne den News­let­ter. Ich schi­cke ihn ein­mal im Monat raus (wenn ich dran den­ke), damit du eine Zusam­men­fas­sung über die neus­ten Epi­so­den und ande­re Arti­kel, Pod­casts und Vide­os hast, die mir in die­sem Monat gefal­len haben.

Anmeldung zum Newsletter

Um ein­mal im Monat eine Mail mit den neus­ten Pod­cast-Epi­so­den und wei­te­ren Tipps zu bekom­men, mel­de dich ger­ne für den News­let­ter an.

Du kannst dich jeder­zeit abmel­den. Dei­ne Daten wer­den nicht zu Wer­bungs­zwe­cken an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben. Mehr über den Umgang mit dei­nen Daten fin­dest du in mei­ner Daten­schutz­er­klä­rung.

.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner