Mindset zum Erfolg, Autor werden, Schriftsteller werden, Ziele setzen

episode 1.16

Mindset zum Erfolg

Was bedeu­tet Erfolg als Autor*in eigent­lich und was genau hat das Mind­set damit zu tun? Nach­dem ich dir in einer der letz­ten Epi­so­den erzählt habe, 2020 wäre mein bes­tes Geschäfts­jahr gewe­sen, bekam ich eine Mail von einer lie­ben Zuhö­re­rin, die ger­ne wis­sen woll­te, was Erfolg eigent­lich bedeu­tet und vor allem wie ich Erfolg für mich definiere.

Klei­ner Dis­c­lai­mer: Wäh­rend der ers­ten Staf­fel hieß “Wri­ting Dreams” noch “Autor wer­den? — Autor sein!”. Das habe ich nun geän­dert, da mir nicht nur Femi­nis­mus sehr am Her­zen liegt, son­dern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine mög­lichst sen­si­ble, gen­der­neu­tra­le Spra­che zu nutzen.

Mindset und Persönlichkeitsentwicklung

Vie­le Men­schen set­zen sich erst aktiv mit ihren Zie­len und Wer­ten aus­ein­an­der, wenn das Leben sie durch einen schwe­ren Schick­sals­schlag auf­ge­rüt­telt hat. So war es auch bei mir, als ich mit 23 an Brust­krebs erkrank­te und mich dar­auf­hin frag­te, was ich in mei­nem Leben wirk­lich errei­chen will.

Das hat eine Ent­wick­lung bei mir in Gang gesetzt, die viel mit mir gemacht hat. Mein gesam­tes Mind­set hat sich in den letz­ten 5 Jah­ren ver­än­dert und ich fin­de immer mehr zu mei­nem wah­ren Ich — also der Per­son, die ich fern­ab von der Mei­nung ande­rer und gesell­schaft­li­chen Nor­men sein möchte.

Das hat viel mit Selbst­ver­wirk­li­chung zu tun — und die­ses Pro­gramm star­tet der Kopf ent­we­der dann, wenn du in eine Not­si­tua­ti­on gerätst und dir klar wird, dass du jetzt auf der Stel­le die Brem­se zie­hen musst. Oder dann, wenn es dir gut genug geht, damit in dei­nem Kopf über­haupt genug Raum herrscht, dir Gedan­ken um dei­ne Selbst­ver­wirk­li­chung zu machen.

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Die Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mi­de zeigt, wel­che Bedürf­nis­se für uns Men­schen am wich­tigs­ten sind. Immer dann, wenn wir auf einer Ebe­ne kei­ne Sor­gen mehr haben, kön­nen wir uns wirk­lich der dar­über lie­gen­den widmen.

Auf der unte­ren Ebe­ne ste­hen grund­le­gen­de phy­sio­lo­gi­sche Bedürf­nis­se (so was wie Atmen), dar­über dein Bedürf­nis nach kör­per­li­cher, see­li­scher und finan­zi­el­ler Sicher­heit und dar­über dei­ne sozia­len Bedürfnisse.

Erst wenn die­se Bedürf­nis­se erfüllt sind, fühlst du dich über­haupt sicher genug, um dir Gedan­ken um dich und dei­ne indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se zu machen. Das wären dann dei­ne Hob­bies oder zum Bei­spiel dein Spaß am Schreiben.

Und dann — wenn auf kei­ner der unte­ren Ebe­nen ein gra­vie­ren­der Man­gel herrscht — kannst du dich der obe­ren, fünf­ten Ebe­ne widmen.

Der Selbst­ver­wirk­li­chung.

Wenn du merkst, dass auf einer der unte­ren Ebe­nen ein Man­gel herrscht, soll­test du ver­su­chen, ihn zu behe­ben, bevor du dich mit dei­nem gro­ßen Traum auseinandersetzt.

So kannst du dein Mindset positiv beeinflussen

Man­ches davon lässt sich viel­leicht nicht so ein­fach gera­de bie­gen, aber ich habe trotz­dem zwei Tipps für dich, mit denen du dein Mind­set auf Dau­er posi­tiv beein­flus­sen kannst.

  1. Posi­ti­ves Den­ken durch Dank­bar­keit — Schreib dir jeden Tag drei Din­ge auf, für die du dank­bar bist. Das muss nichts Gro­ßes sein. Es reicht auch die Tas­se Kaf­fee am Mor­gen oder die Tat­sa­che, dass du über­haupt am Leben bist.
  2. Stell die rich­ti­gen Fra­gen — Wenn du dich immer nur fragst, wie­so ande­re mehr Erfolg haben als du, wirst du nicht wei­ter­kom­men. Ver­such statt­des­sen mal, dir ande­re Fra­gen zu stel­len, die dich ins Han­deln brin­gen. Denn das ist essen­ti­ell, wenn wir irgend­et­was errei­chen wollen.

Bei­spie­le:

  • Statt dich zu fra­gen “Wie­so gewin­nen immer nur ande­re bei Wett­be­wer­ben oder bekom­men einen Ver­trag?”, frag dich: “Was kann ich an mei­nen Geschich­ten ver­än­dern, um sie attrak­ti­ver für gro­ße Ver­la­ge zu machen?”
  • Statt dich zu fra­gen “Wie­so schaf­fen es ande­re in die Top 100 und ich nicht?”, frag dich: “Wie kann ich mein Mar­ke­ting­kon­zept ver­bes­sern, um zur Ver­öf­fent­li­chung mehr Ver­käu­fe zu erzielen?”
  • Statt dich zu fra­gen “Wie schaf­fen ande­re es, so vie­le Bücher im Jahr zu schrei­ben und ich nicht?”, frag dich: “Was kann ich an mei­nem Zeit- und Selbst­ma­nage­ment ver­bes­sern, um pro­duk­ti­ver zu sein?”

Was bedeutet eigentlich Erfolg?

Die Defi­ni­ti­on von Erfolg schreibst du selbst, in dem du dir Zie­le setzt. Je mehr du davon erreichst, umso erfolg­rei­cher bist du — klingt ein­fach, oder?

Wenn du dei­ne Zie­le nicht erreichst, frag dich, wor­an das liegt: Hast du dir zu viel vor­ge­nom­men? Sind die Zie­le irgend­wann irrele­vant gewor­den? Wel­che Hin­der­nis­se sind dir begeg­net? Auch hier wie­der: Stell die rich­ti­gen Fra­gen, dann kommst du ins Han­deln und wirst irgend­wann unwei­ger­lich Erfolg haben.

Dafür wür­de ich dir stark emp­feh­len, dei­ne Zie­le mess­bar und nach­ver­folg­bar zu machen. Je genau­er du defi­niert hast, wann ein Traum für dich erfüllt ist, umso eher wird sich auch bei dir das Gefühl von Erfolg ein­stel­len. Und wenn du im lau­fen­den Jahr dei­ne Fort­schrit­te misst, kannst du auch Kurs­än­de­run­gen vor­neh­men, sobald du merkst, dass etwas nicht funktioniert.

Mei­ne eige­ne Defi­ni­ti­on von Erfolg kannst du dir in der Pod­­cast-Epi­­so­­de anhören.

Dein eigenes Mindset — Eine Hausaufgabe für dich

Ich weiß, wir sind nicht in der Schu­le, aber ich wür­de dich trotz­dem bit­ten, mitzumachen.

Nimm dir mal ein Blatt Papier und schreib all die Din­ge auf, von denen du träumst. Eine Plat­zie­rung auf der Spie­­gel-Bes­t­­sel­­ler­­lis­­te viel­leicht oder eine aus­ge­buch­te Lesung … Kein Traum ist zu groß, schreib sie alle auf.

Die­se Lis­te schaust du dir min­des­tens ein­mal im Jahr an, um zu sehen, was du davon bereits erreicht hast, was dir nicht mehr rele­vant vor­kommt und ob es neue Träu­me gibt, die du dei­ner Lis­te hin­zu­fü­gen kannst.

Und dann fängst du an, die rich­ti­gen Fra­gen zu stellen:

Was kann ich tun, um XYZ zu errei­chen? Was kann ich die­sen Monat tun? Die­se Woche? Heute?

Und schwupps, hast du einen Plan.

Gern gesche­hen.

Weiterführende Links

Mit Wri­ting Dreams möch­te ich mei­ne Wer­te auch in Sachen Mar­ke­ting ver­tre­ten. Das bedeu­tet für dich kon­kret, dass du

  • kei­ne Wer­be­an­zei­gen des Meta Kon­zerns aus­ge­spielt bekommst
  • nicht von einem Face­book Pixel getrackt wirst, wäh­rend du auf die­ser Sei­te liest
  • kei­ne Pin­te­rest Wer­be­an­zei­gen aus­ge­spielt bekommst
  • kei­ne Pin-it-Fun­k­­ti­on ent­de­cken wirst, die Daten von dir sammelt
  • kei­ne ver­kaufs­för­dern­den Pop-Ups fin­den wirst
  • dich nicht für den News­let­ter anmel­den musst, um wei­te­re Inhal­te freizuschalten

Aber das bedeu­tet auch, dass ich

  • dem Meta Kon­zern zumin­dest für den Pod­cast bald auf Wie­der­se­hen sagen möchte
  • kei­ne Pin­­te­­rest-Pin­n­­wän­­de mehr führe
  • einen Online-Shop ein­füh­ren wer­de, in dem du zu einem fai­ren Preis wei­ter­füh­ren­de Inhal­te kau­fen kannst
  • auf mei­nen News­let­ter und die Inhal­te auf die­ser Web­site ange­wie­sen bin, um mit dir zu kommunizieren

Wenn du also immer auf dem neus­ten Stand sein möch­test, abon­nie­re ger­ne den News­let­ter. Ich schi­cke ihn ein­mal im Monat raus (wenn ich dran den­ke), damit du eine Zusam­men­fas­sung über die neus­ten Epi­so­den und ande­re Arti­kel, Pod­casts und Vide­os hast, die mir in die­sem Monat gefal­len haben.

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