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episode 1.12

So findest du eine Literaturagentur

Du träumst davon, dein Buch eines Tages in jeder Buch­hand­lung ste­hen zu sehen? Dann kommst du um eine Lite­ra­tur­agen­tur, die dein Werk an gro­ße Ver­la­ge ver­mit­telt, (fast) nicht her­um. In die­ser Fol­ge erzäh­le ich dir, wie die Zusam­men­ar­beit mit einer Lite­ra­tur­agen­tur funk­tio­niert und wor­auf du ach­ten musst, wenn du dein Expo­sé und dei­ne Lese­pro­be ein­rei­chen möchtest.

Klei­ner Dis­c­lai­mer: Wäh­rend der ers­ten Staf­fel hieß “Wri­ting Dreams” noch “Autor wer­den? — Autor sein!”. Das habe ich nun geän­dert, da mir nicht nur Femi­nis­mus sehr am Her­zen liegt, son­dern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine mög­lichst sen­si­ble, gen­der­neu­tra­le Spra­che zu nutzen.

Die Bewerbung bei einer Literaturagentur

  • Ach­te unbe­dingt dar­auf, die Anfor­de­run­gen der Agen­tur oder des Ver­la­ges zu erfül­len, was die Län­ge von Lese­pro­be und Expo­sé angeht. Außer­dem soll­test du dich nur mit Pro­jek­ten bewer­ben, die zum Pro­fil der Agentur/des Ver­lags pas­sen. Das fin­dest du her­aus, in dem du dein Pro­jekt mit bereits erfolg­reich ver­öf­fent­lich­ten vergleichst.
  • Die Prü­fungs­dau­er kann 3–4 Mona­te in Anspruch neh­men. Es lohnt sich also, sich bei 2–3 Agen­tu­ren gleich­zei­tig zu bewer­ben. Mehr soll­test du nicht neh­men, damit du bei kon­struk­ti­ver Kri­tik über­ar­bei­ten kannst, bevor du eine nächs­te Run­de ein­läu­test. Außer­dem soll­test du aus Höf­lich­keit bei den ande­ren Agen­tu­ren Bescheid geben, wenn eine dei­ner Bewer­bun­gen geglückt ist.
  • Nor­mal ist ent­we­der ein Pro­jekt­ver­trag (= gilt nur für das Pro­jekt, mit dem du dich bewor­ben hast) oder ein Autor:innenvertrag (= gilt für alle kom­men­den Pro­jek­te, die dei­ne Agen­tur im schlimms­ten Fall erst ableh­nen muss, damit du etwas ande­res damit machen kannst).

Die Zusammenarbeit mit einer Literaturagentur

  • Dei­ne Agen­tur wird mit dir Lese­pro­be und Expo­sé für eine Ver­lags­be­wer­bung vor­be­rei­ten und in Abspra­che mit dir dann an alle Ver­la­ge schi­cken, die zum Gen­re und Stil pas­sen. Man­che hal­ten dich über den Pro­zess am Lau­fen­den, man­che mel­den sich erst, wenn es ein Ergeb­nis gibt. Sprich da ruhig an, was dir am liebs­ten ist.
  • Wenn du in einem gro­ßen Ver­lags­haus unter­kommst, ist es üblich, dass du für dein Buch unter­schied­li­che Zah­lun­gen bekommst. Das eine nennt sich Vor­schuss und ist eine Zah­lung in aus­han­del­ba­rer Höhe, die du zu bestimm­ten Zeit­punk­ten im Ver­öf­fent­li­chungs­pro­zess bekommst (z. B. Ver­trags­un­ter­zeich­nung, Abga­be des Manu­skrip­tes, Ver­öf­fent­li­chung). Das ande­re sind dei­ne Tan­tie­men (die Pro­zen­te sind auch ver­han­del­bar), die bekommst du in der Regel dann, wenn die Bücher ver­öf­fent­licht sind und den Vor­schuss ein­ge­spielt haben. Manch­mal wer­den auch Bonus­zah­lun­gen fest­ge­legt, die du dann bekommst, wenn dei­ne Bücher einen bestimm­ten Absatz in einem bestimm­ten Zeit­raum erreichen.
  • Die Abrech­nung läuft kom­plett über dei­ne Agen­tur, die sich ihren Anteil von übli­cher­wei­se 15 oder 20 % raus­zieht, bevor sie dir dein Geld über­weist. Dar­über bekommst du auch Abrech­nun­gen für dei­ne Steuer.
  • Nach­teil ist vor allem die lang­läu­fi­ge Pla­nung. Teil­wei­se erschei­nen die Bücher erst 2–3 Jah­re nach Ver­trags­ab­schluss. Du musst also jetzt schon an das Pro­jekt nach dei­nem Pro­jekt den­ken, wenn du — so wie ich — ger­ne jedes Jahr etwas ver­öf­fent­li­chen möchtest.

Weiterführende Links

Mit Wri­ting Dreams möch­te ich mei­ne Wer­te auch in Sachen Mar­ke­ting ver­tre­ten. Das bedeu­tet für dich kon­kret, dass du

  • kei­ne Wer­be­an­zei­gen des Meta Kon­zerns aus­ge­spielt bekommst
  • nicht von einem Face­book Pixel getrackt wirst, wäh­rend du auf die­ser Sei­te liest
  • kei­ne Pin­te­rest Wer­be­an­zei­gen aus­ge­spielt bekommst
  • kei­ne Pin-it-Fun­k­­ti­on ent­de­cken wirst, die Daten von dir sammelt
  • kei­ne ver­kaufs­för­dern­den Pop-Ups fin­den wirst
  • dich nicht für den News­let­ter anmel­den musst, um wei­te­re Inhal­te freizuschalten

Aber das bedeu­tet auch, dass ich

  • dem Meta Kon­zern zumin­dest für den Pod­cast bald auf Wie­der­se­hen sagen möchte
  • kei­ne Pin­­te­­rest-Pin­n­­wän­­de mehr führe
  • einen Online-Shop ein­füh­ren wer­de, in dem du zu einem fai­ren Preis wei­ter­füh­ren­de Inhal­te kau­fen kannst
  • auf mei­nen News­let­ter und die Inhal­te auf die­ser Web­site ange­wie­sen bin, um mit dir zu kommunizieren

Wenn du also immer auf dem neus­ten Stand sein möch­test, abon­nie­re ger­ne den News­let­ter. Ich schi­cke ihn ein­mal im Monat raus (wenn ich dran den­ke), damit du eine Zusam­men­fas­sung über die neus­ten Epi­so­den und ande­re Arti­kel, Pod­casts und Vide­os hast, die mir in die­sem Monat gefal­len haben.

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